Tiergestützte Traumatherapie

zwei Esel werden gestreichelt

Im Rahmen der Vortragsreihe 2026 „Stark durch Verstehen“ haben wir am Fr, 10. Juli einen Ausflug zum Therapietiergarten des Landesklinikums Mauer gemacht, um Einblicke in tiergestützte Traumatherapie zu sammeln.

Vortragende/Leitende: Mag. Margit Haunlieb
Klinische und Gesundheitspsychologin, Praktizierende tiergestützter Therapie und Hauptverantwortliche für die Tiere und die Organisation des Therapietiergartens im Landesklinikum Mauer mit den Schwerpunkt Traumabehandlung

Inhalt: Im Therapietiergarten vor Ort konnten wir sehr praktische Eindrücke rund um die tiergestützte Traumatherapie gewinnen. Während dem eineinhalbstündigen Besuch wurden Ansätze und Wirkung von tiergestützter Therapie im Rahmen von Traumatherapie im Landesklinikum vorgestellt. Die tierischen Co-Therapeuten können Esel, Alpakas, Ziegen, Schafe, Meerschweinchen, Kaninchen, Katzen oder Hunde sein. Einige der dort wohnenden Vierbeiner werden wir bei unserem Besuch persönlich kennenlernen dürfen.

Die tiergestützte Therapie verfolgt konkrete individuelle therapeutische Ziele. Je nach Bedarf werden etwa Clickertraining durchgeführt, gemeinsame Kuscheleinheiten ermöglicht oder Patient*innen in die Versorgung und Pflege der Tiere eingebunden. Dadurch können Fähigkeiten wie Grenzensetzung, Konzentration, Achtsamkeit und Verantwortungsübernahme gefördert werden. Streicheln und Kuscheln entspannt zusätzlich, reduziert nachweislich Stress und verbessert die Selbstwahrnehmung. Positive Beziehungserfahrungen mit den Tieren können zum Heilungsprozess beitragen.

Nach dem Besuch im Therapietiergarten besuchten wir gemeinsam die Landesausstellung „Wenn die Welt Kopf steht – Mensch. Psyche. Gesundheit.“ Danach ließen wir den Ausflug bei einem gemeinsames Abendessen ausklingen.